Bürgerverein

Aussenansicht
Die Entstehung:

Der Bürgerverein wurde am 22. September 1989 gegründet. Die Aufgaben des Vereins wurden in einer Satzung definiert und festgehalten. Hauptaufgaben sind die Heimatpflege und ein Bürgerhaus als Begegnungsstätte zu schaffen, zu unterhalten und dauernd zu nutzen. 

 

Nach langer Suche wurde die Althofstelle "Altrogge" als geeigneter Standort für das Bürgerhaus gesehen. 

 

Aussenbereich mit Parkplätzen

Nach Planungen und Förderzusagen fiel der Startschuss zum Bau im Sommer 1993. Die Arbeiten erwiesen sich als schwieriger und umfangreicher als vor Baubeginn angenommen. 

 

Bei dem enormen Bauvolumen und den erwarteten Eigenleistungen musste der Zeitplan gestreckt werden. 

 

Erste Abschnitte, wie die Räume der Schießabteilung der Schützenbruderschaft im Dachgeschoss über dem Saal waren 1996 fertiggestellt. Schließlich konnten im Herbst 1997 alle Räume des Hauses benutzt werden. 

Mit Beendigung der Baumaßnahmen war nicht nur im Erdgeschoss ein Ersatz geschaffen für Vereinsveranstaltungen und Familienfeiern, darüber hinaus beherbergt das Bürgerhaus auch im Obergeschoss Räumlichkeiten für den Musikverein, die Schießabteilung der Schützenbruderschaft, für die Landfrauen und für Jugend und Heimatpflege und im Dachgeschoss zwei Wohnungen.

Spielplatz

Nach einem Dankhochamt am 26. Oktober 1997 wurde in einer Feierstunde das Bürgerhaus gesegnet und der Öffentlichkeit übergeben. 

 

Somit vergingen von der Gründung des Bürgervereins im September 1989 über die Suche nach einem geeigneten Objekt und eine dreijährige Umbauphase bis zur Vollendung des Bürgerhauses und der feierlichen Übergabe im Oktober 1997 acht Jahre, bis alle Auflagen und Restarbeiten abgeschlossen waren 9 ½ Jahre.

 

1999/2000 baute der Bürgerverein durch Eigenleistungen der Schützenbruderschaft und Soldatenkameradschaft sowie des Musikvereins hinter dem Bürgerhaus eine 11x16 m große Scheune als Lagerraum für Bühne, Beschallung und weitere Utensilien für Theateraufführungen, ebenso zum Unterstellen für zusätzliche Bestuhlung des Bürgerhauses, zur Lagerung des Inventars der Schützenbruderschaft wie Tische, Bänke und Podeste sowie eine kleine Werkstatt. Der Platz hinter dem Bürgerhaus erhielt eine zweckmäßige Gestaltung mit Wall, Pflaster- und Grünflächen und einem Spielplatz, und erst 2003 war es möglich, ihn endgültig herzustellen.

 

Unter Federführung des Bürgervereins nimmt Upsprunge auch an den wiederkehrenden Dorfwettbewerben „Unser Dorf soll schöner werden“ bzw. „Unser Dorf hat Zukunft“ teil, errang 2005 auf Kreisebene die Goldmedaille und im anschließenden Landeswettbewerb 2006 die Silbermedaille. 

HEUTE:

Heute ist der Bürgerverein ein unverzichtbarer Bestandteil des Gemeindelebens, mit Einzelpersonen und einer Vielzahl kooperierender Mitglieder steuert er aktiv, 

Terminabsprachen in wiederkehrenden Vorstandsrunden der Vereinen, die Aktion „Upsprunge Putzmunter“ (Frühjahrs- und Herbstputz) und diversen Veranstaltungen wie z.B. Public Viewings, Tourniere, Wein- und Weihnachtsmärkte.  

 

Der Bürgerverein stellt das Bürgerhaus mit samt seinem Areal und der vorhandenen Infrastruktur, den ortsansässigen Vereinen für Feierlichkeiten wie das Frühlingskonzert, Osterfeuer, das 1. Maifest, das Schützenfest, Theater & Karnevalsveranstaltungen sowie sonstigen Vereinsveranstaltungen zur Verfügung. 

 

Mit den Fremdvermietungen, die Nutzung der örtlichen Vereine (Sport, Probe, Veranstaltungen) und der Eigennutzung wie z.B. den Wirtsraumabenden zum Austausch der Dorfbewohnern, ist das Bürgerhaus gut ausgelastet.

 

Zur Unterhaltung des Bürgerhauses und dessen Areal dienen die Einnahmen durch Vermietungen der Räumlichkeiten und die kooperativen Beiträge der Vereine. 

 

Um das Bürgerhaus attraktiv zu halten werden fortlaufend Erneuerungen vorgenommen. 

Die energetische Sanierung steht im Vordergrund und ist mit der Installation einer PV-Anlage in 2025 gestartet.  

Upsprunge...

...ist ein südlicher Stadtteil von Salzkotten im nordrhein-westfälischen Kreis Paderborn in Deutschland und gehört zum Bürener Land im Hochstift Paderborn in der Westfälischen Tieflandschaft. 

 

Die ältesten Relikte menschlichen Lebens, die im Upsprunger Gebiet gefunden wurden, stammen aus der Zeit um 5.000 – 2.000 v. Chr. Der Name des Ortes ist sehr alt.

 

Er geht auf den alten Flurnamen zurück, der den Quellort der Heder bezeichnet. Hier treten die 20 Quellen auf engem Raum hervor - „up springen“, „uppspring“/uppsprung“ - sie springen auf und vereinigen sich zu einem Bach mit ansehnlicher Wasserführung. Es sind überwiegend Quellen, die aus der 7 km entfernt fließenden Alme gespeist werden. Almewasser fließt dort über klüftige Kreidekalkbänke und versickert in Schwalglöchern, verbindet sich unterirdisch mit anderen Karstwasservorkommen und tritt in Upsprunge, an der Barriere der Hellwegebene durch den wasserundurchlässigen Emschermergel, an der bedeutsamen Quellenlinie des Hellwegraumes, wieder zutage. Nachbarn in nur 2 km Entfernung sind die Solequellen in Salzkotten.

 

Die Quellen der Heder ließen Siedler hier schon früh sesshaft machen. In einer Urkunde taucht der Name unseres Ortes aber erst 1216 auf. Auf Grund dessen feiert der Ort im Jahre 2016 das 800-jährige Ortsjubiläum.

 

Aus einem kleinen bäuerlichen Haufendorf mit 500 Einwohnern im Jahre 1900 ist ein größeres Gebilde mit altem Ortskern und neuen Siedlungen entstanden, die vor allem in den 1960er und 1980er Jahren gebaut wurden, hauptsächlich zwischen Upsprunge und Salzkotten. Upsprunge ist dadurch im Norden an den südlichen Teil der Kernstadt herangewachsen und hat durch Zuzüge in die Neubaugebiete allein in der Zeit von 1974 (1024) bis 2000 die Einwohnerzahl verdoppelt. Aktuell beträgt die Einwohnerzahl 1.924 (Stand: 30.06.2022). Die Gemarkung Upsprunge hat eine Fläche von 842,63 qkm (Stand: 31.12.2015).